Im März hat das CLZT die FWISO in Suhl und die BBS St. Elisabeth in Erfurt besucht. In zwei Workshops an den Erzieher*innenschulen konnten wir mit angehenden Fachkräften zum Thema Leaving Care arbeiten.
Besonders spannend war der Blick auf die eigene Biografie:
Wann bin ich selbst ausgezogen – oder lebe ich vielleicht noch zu Hause? Schnell wurde klar, wie unterschiedlich Übergänge ins Erwachsenenleben verlaufen und wie herausfordernd sie für junge
Menschen aus der Jugendhilfe sein können. In Gruppenarbeiten konnte sich zu den vielfältigen Herausforderungen ausgetauscht werden. Dabei wurde sehr deutlich, wie viele Übergänge auf einmal
stattfinden können und wie schwierig es ist, dies ohne zusätzliche Begleitung zu schaffen.
Gemeinsam haben wir uns angeschaut, welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt und wie die gesetzlichen Regelungen (§41 und §41a SGB VIII) in der Praxis wirksam werden können.
Im Fokus stand immer wieder die Frage:
Was könnt ihr als zukünftige Erzieher*innen bewegen?
• die Stimmen junger Menschen stärken
• Beziehungen verlässlich gestalten
• für Rechte einstehen, dein Megafon & das CLZT um Rat fragen
• Übergänge bewusst begleiten
Unser Fazit:
Leaving Care braucht mehr Aufmerksamkeit – und engagierte Fachkräfte, die genau hinsehen.





